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Wenn Falten im unteren und mittleren Gesichtsdrittel sowie am Hals als störend empfunden werden und alle therapeutischen Möglichkeiten wie Botox, Eigenfett oder Filler ausgeschöpft sind und nicht zum erwünschten kosmetischen Erfolg geführt haben, dann empfielt sich die Facelift Operation.
Dabei beeinflussen sowohl Alter des Patienten als auch die Lokalsisierung der Faltenbildung ganz wesentlich die Auswahl eines der 4 gängigen Operationsverfahren wobei das sogenannte Standard-Facelift vor allem bei über 50jährigen Patienten angewandt wird.
Als Alternative zur Allgemeinanästhesie lassen sich generell sämtliche Techniken und Methoden des Facelifts in lokaler Tumeszenzanästhesie durchführen.
Nach der Operation sollten in den ersten 8 Tagen sämtliche körperlichen Aktivitäten eingeschränkt und vor allem eine intensitive Beanspruchung der mimischen Gesichtsmuskulatur (Lachen) vermieden werden. Beim Schlafen ist auf die Rückenlage zu achten. Die Entfernung der Nähte erfolgt zwischen dem 7. und 10. postoperativen Tag. In den darauffolgenden drei Wochen soll darauf geachtet werden, sportliche Betätigungen, Sonnenexposition, Saunabesuch sowie Kopfhaarbehandlungen zu unterlassen.
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Quelle: W. L. Mang: Manual of aesthetic surgery
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